Anthologie-Ausschreibung

»In Samhains Schatten«

Wenn Samhains Schatten beginnen, sich auszubreiten, gewähren sie einen Blick auf das verborgene Reich der Geister und Dämonen. Während die düsterste aller Nächte ihr dunkles Tuch über die Lande legt und die Pforten der Anderswelt sich lautlos öffnen, dringt das Flüstern des Jenseits in unsere Seelen und lässt uns erschaudern. Langsam greifen die Kreaturen der Dämonenwelt nach uns, um uns mit der Dunkelheit eins werden zu lassen.

Die Zeit von Halloween bricht an …

Gemeinsam mit dem Arcanum Fantasy Verlag (Imprint des Verlags Saphir im Stahl) suchen die Herausgeberinnen Silke Alagöz und Nadine Buch nach Geschichten für eine Anthologie über die Grenzen zwischen dem Reich der Toten und der Welt der Lebenden. Die Halloweenwelt wird an Samhain sichtbar für die Menschenwelt, sodass die Wesen der Dunkelheit diese problemlos betreten können – oder umgekehrt: auch Menschen können versehentlich (oder beabsichtigt) in die Halloweenwelt stolpern. Da gibt es Geister, die sich in die Welt der Lebenden sehnen, oder Lebende, die sich auf die andere Seite wünschen. Geister, die noch etwas in der Welt der Lebenden hält, das sie jedes Jahr an Samhain zurückkehren lässt, oder Menschen, die bereits eine Begegnung mit dem Jenseits hatten und daher zurückzukehren versuchen. Geister oder Lebende, die zu spät bemerken, dass sie sich in der jeweils anderen Welt befinden.

Ob nun in der schaurig-romantischen Abenddämmerung zu Hause, im kalten Nieselregen der Nacht oder im kühlen Hauch des Morgengrauens, wenn dichte weiße Nebelschwaden zwischen Bäumen und Grabsteinen umherwabern: Die Autoren dürfen Zeit und Ort frei wählen und ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Ob die Protagonisten jung sind oder alt, menschlich oder nichtmenschlich, Lebende oder Geister oder Verdammte, spielt dabei keine Rolle. Die Geschehnisse dürfen in jeder Zeit und auf der gesamten Welt spielen. Und ob die Geschichten ernsthaft, nachdenklich, traurig, romantisch, dramatisch, emotional oder mit schwarzem Humor behaftet sind, bleibt den jeweiligen Autoren überlassen.

Folgende Themen könnten die Autoren in ihren Geschichten umsetzen:

Böse Geister, die Gutes erlernen – oder gute Geister, die Böses erlernen

Schreckgespenster, die ihren Schrecken verlieren

Traurige Halloweengeister, die niemanden erschrecken können

Witzige Geister, die Schabernack treiben

Wesen wie Vampire und Werwölfe, Zombies / Wiedergänger, zu einem Eigenleben erwachte Halloweenkürbisse, Schattengestalten, Hexen und Magier, Geister / Gespenster und Dämonen, Nachzehrer / Ghule, Schwarze Feen / Todesfeen, usw.

Schattenwesen, die einstmals Menschen waren und verflucht wurden, weil sie etwas Bestimmtes getan haben und nun nach Erlösung suchen (z.B. der sagenhafte Stingy Jack / Jack O´ Lantern)

Geisterhafte / Dämonische Liebesgeschichten

Keltische Jenseitsvorstellungen / Anderswelt (auf Samhain bezogen)

Allgemeine und formale Bedingungen:
Die Geschichten müssen den Genres Phantastik, Fantasy bzw. Dark Fantasy, Mystery oder Horror zugehören. Science Fiction, Fan Fiction und Splatter sind unerwünscht. Pornografische, rassistische oder gewaltverherrlichende Texte werden nicht berücksichtigt.

Jeder Autor darf nur eine Geschichte einreichen (keine Lyrik!). Die Einsendungen dürfen bisher weder als Printversion noch in digitaler Form veröffentlicht worden sein.
Der eingesandte Beitrag muss selbst verfasst sein und darf keine Rechte Dritter verletzen.


Die Geschichten dürfen eine maximale Länge von 20.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen laut Word-Zählung) nicht überschreiten. Sie müssen in neuer Rechtschreibung verfasst und als Word-Datei (.doc / .docx) oder OpenOffice-Datei (.odt) gespeichert sein.
Im Text sollte nur eine Schriftart und eine Schriftgröße verwendet werden. Kursive Heraushebungen innerhalb des Textes sind jedoch zulässig.
Bitte fügt eurer Geschichte eine Kurzbiographie sowie eure Kontaktdaten (Realname, gegebenenfalls Pseudonym, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail) bei.

Nach der neuen EU-Verordnung sind wir verpflichtet, alle Teilnehmer darauf hinzuweisen, dass ihre Daten gespeichert werden, um Kontakt mit ihnen aufnehmen zu können. Gespeichert werden Name, Adresse, E-Mail. Die Daten der Teilnehmer, die nicht in die Anthologie gelangen, werden sofort gelöscht. Die Daten der ausgewählten Teilnehmer werden so lange gespeichert, wie das Buch vom Verlag angeboten wird. Mit der Einstellung des Verkaufes gehen auch die Rechte der Erzählungen wieder an die Teilnehmer zurück. Unabhängig von der EU-Verordnung gilt Deutsches Recht.

Einsendung bis zum 15. Mai 2020 an

in.samhains.schatten@gmx.de

Herzlich Willkommen auf der neuen Seite des Verlages Saphir im Stahl. Nach einigen technischen Problemen, geht es nun wieder bergauf und voran.

Am 27.10.2019 kam ein neues Buch aus der Druckerei. Andreas Groß, Autor aus Kassel, präsentiert mit ROSENBLUT seinen zweiten Kriminalroman. Der Tatort ist wieder die nordhessische Metropole Kassel. Ein spannendes Abenteuer mit Blut und Tränen und dem Kommissar Raphael Wolf.

Aber wir waren auch nicht untätig. In den letzten Monaten erschien in der Reihe Märchen Sagen und Legenden der Band Katzenmärchen. Auch die Reihe um die Übersinnlichen Detektive wurde fortgesetzt. Band zwei John Bell, von L. T. Maede und Robert Eustace erschien. Wieder in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Goetheschule. Auszubildende aus dem Bereich Gestaltung lieferten Titelbild und Zeichnungen zu den Erzählungen.

Zurzeit läuft immer noch die Ausschreibung von Volkmar Kuhnle. Hier sein Ausschreibungstext:

Ausschreibung „Tod des Helden“

Hamlet, Boromir, Eddard Stark – sie alle haben zwei Dinge gemeinsam: Sie sind Protagonisten, und sie sterben. Natürlich sind sie nicht die einzigen Hauptfiguren, die das Zeitliche segnen – aber sie erleben das Ende der Geschichte nicht mehr, und dadurch fallen sie auf. Auch heute noch ist man es gewohnt, dass die Heldinnen und Helden im allgemeinen das Ende einer Geschichte (eines Buches, eines Zyklusses) erleben. Ausnahmen wie „Das Lied von Eis und Feuer“ (und seine TV-Umsetzung „Game of Thrones“) bestätigen die Regel.

Und genau solche Ausnahmen suchen wir. Konkret: Wir wollen eine Fantasy-Geschichte, in der der/die Protagonist_innen sterben. Aus der Geschichte muss hervorgehen, dass er/sie wirklich tot ist/sind. Bei mehreren Protagonisten muss mindestens die Hälfte sterben. Ein Weiterleben nach dem Tode ist möglich, allerdings sollte die Figur nicht einfach wiederkehren (alla Gandalf der Weiße) oder gar regenerieren und danach unsterblich sein (wie etwa der „Highlander“ Connor MacLeod).

Die Geschichte sollte etwa 10.000-50.000 Zeichen umfassen (incl. Leerzeichen). Sie müssen selbst verfasst, bisher unveröffentlicht und frei von Rechten Dritter sein. Vom Genre her sollte die Geschichte eindeutig der Fantasy zugeordnet sein – wobei das Feld der Fantasy weit gesteckt ist. So zählen etwa auch einige Werke von Neil Gaiman und China Mieville dazu, die mit „klassischer“ Fantasy alla „Herr der Ringe“ oder „Conan“ wenig zu tun haben. Jede/r Teilnehmer/in darf nur eine Geschichte einreichen, in Dateiform (Word (doc/docx) oder OpenOffice (.odt) oder RTF (.rtf)). Bitte fügt eurer Geschichte eure Kontaktdaten (Realname, gegebenenfalls Pseudonym, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail) bei (diese werden natürlich nicht abgedruckt).

Zusammen mit der Geschichte bitten wir um einen kurzen Lebenslauf von etwa hundert Wörtern, der in der Anthologie mit abgedruckt werden soll. Beides (Geschichte und Lebenslauf) bitte senden an Volkmar.Kuhnle@hotmail.de

Nach der neuen EU-Verordnung sind wir verpflichtet, alle Teilnehmer darauf hinzuweisen, dass ihre Daten gespeichert werden, um Kontakt mit ihnen aufnehmen zu können. Gespeichert werden Name, Adresse, E-Mail. Die Daten der Teilnehmer, die nicht in die Anthologie gelangen, werden sofort gelöscht. Die Daten der ausgewählten Teilnehmer werden so lange gespeichert, wie das Buch vom Verlag angeboten wird. Mit der Einstellung des Verkaufes gehen auch die Rechte der Erzählungen wieder an die Teilnehmer zurück. Unabhängig von der EU-Verordnung gilt Deutsches Recht.

Mit Einreichung seiner Geschichte erklärt sich der Teilnehmer mit den Bedingungen dieser Ausschreibung in allen Punkten einverstanden. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Kriterium für eine Veröffentlichung ist die Qualität des Textes. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Jeder angenommene Autor erhält einen Autorenvertrag.

Einsendeschluss ist der 31.12.2019. Die Anthologie soll bis zur Frankfurter Buchmesse 2020 im Arcanum-Verlag erscheinen. Jede Autorin und jeder Autor erhält ein Freiexemplar des fertigen Buches und hat darüber hinaus die Möglichkeit, zusätzliche Exemplare zum Autorenpreis zu erwerben.

Und nun freuen wir uns auf viele originelle und kreative Geschichten!

Volkmar Kuhnle (Herausgeber)


Warenkorb